29.08.2019 – Pilze Estlands. Der Gifthäubling

By | 27/08/2019

Der Gifthäubling (Galerina marginata) ist ein hochgiftiger Pilz, dessen Verzehr zu einer Amanitinvergiftung führt und der daher auf keinen Fall gesammelt werden sollte. Der Pilz ist auch abgekocht noch giftig.
Der klebrige Hut des Gifthäublings hat einen Durchmesser von bis zu drei Zentimetern und ist zweifarbig – am wässrigen, gestreiften Rand dunkel–zollfrei… am trockenen Mittelteil braungelb. Der Ständer ist weiß-seidig, weiß, unten schwarzbraun, trocken und hat im oberen Teil einen festen lederartigen Ring. Der Pilz, der einen mehligen Geruch hat, wächst vor allem auf Stümpfen, Sägemehl und Holzstückchen von Nadelbäumen in kleinen, buschartigen Ansammlungen von August bis Oktober.
Der Gifthäubling sieht dem Gemeinen Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) zum Verwechseln ähnlich, dies wächst jedoch hauptsächlich auf Laubbaumstümpfen.

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