28.03.2019 – Gewöhnliches Leberblümchen

By | 25/03/2019

Das Gewöhnliche Leberblümchen (Hepatica nobilis) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse, in die Gattung Leberblümchen. An jedem der kurzen, feinen und haarigen Stiele der mehrjährigen, 10 bis 20 cm hohen Grünpflanze befindet sich eine Blüte. In der Natur hat eine Pflanze gewöhnlich 8 bis 12 Blütenstiele. Der Durchmesser einer Leberblümchenblüte beträgt in Estland meist 2–3 cm, die Blütezeit reicht von Ende März bis in den Mai. Da die Pflanze während der Blüte mehr Licht benötigt, muss sie blühen, bevor die Laubbäume ihre Blätter bekommen. So ist sie eine der ersten im Frühjahr blühenden Pflanzen. Den Schatten bevorzugend, braucht sie das Licht hauptsächlich während der Blüte und wächst zumeist im Wald zwischen Bäumen und Sträuchern oder in deren Schatten. Ideale Ort sind kleinere Gehölze, denn diese sind im Frühjahr voller Licht, im Sommer aber schattig. Das Leberblümchen bevorzugt kräftige, humusreiche Erde. In großen Mengen ist es giftig und von einer Verwendung als Heilpflanze wird abgeraten. In Estland steht das Leberblümchen nicht unter Naturschutz.

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