24.11.2017 – Das Gold der Wälder – die Arten der Wälder

By | 21/11/2017

Gewöhnliche Tanne (Picea abies) ist der immergrüne Nadelbaum, der auf der Nordhalbkugel zu den vorherrschenden Kieferngewächsen zur Tannenfamilie gehört. Die gewöhnliche Tanne ist die einzige natürliche Tannenart in Estland und ausgehend von der Verbreitung nach der Kiefer und der Birke die dritte Baumart in unseren Wäldern. Die Tanne erträgt Schatten und bei Lebensräumen mit für sie vorteilhaftem Boden verdrängt sie andere Baumarten, sie wächst im Durchschnitt 35 m hoch und bis zu 1 m breit. Die höchsten Tannen Estlands in Järveselja sind 48 m hoch. Die gewöhnliche Tanne lebt in vorteilhaften Bedingungen bis zu 250, selten 400 – 500 Jahre alt. Tannenholz ist weich, leicht zu bearbeiten und es wird als Bauholz, zum Möbel herstellen und dank der guten Klangcharakteristiken auch zum Herstellen von Geigen, Klavieren u.ä. benutzt. Die Tanne ist ein sehr beliebter Zier- und Weihnachtsbaum.
Die gewöhnliche Eberesche (Sorbus aucuparia) ist ein mehrjähriger Laubbaum, der zur Art der Rosengewächse zur Familie der Ebereschen gehört. Die Eberesche ist fast in ganz Europa verbreitet. In Estland ist er ein Baum im gewöhnlichen Unterholz an Waldrändern und an Feldern, er wird 10 – 15 m hoch und 30 -50 cm dick. Sie wird wegen ihrer schönen Blüten und Beeren als Zierbaum angebaut, seine bitteren Beeren sind essbar und gesund, sein Holz ist schwer, elastisch und belastbar und es ist deshalb gut für Tischlerarbeiten geeignet. Im Herbst fallen von vielen Ebereschen die Beeren nicht herunter, sondern bleiben am Baum und im Winter, wenn es schneit, sind die Beeren der Eberesche für die Vögel eine wichtige Futterquelle.

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